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Das Glück und das Schicksal

Das Schicksal spielt die Rolle des Windes,

indem sie uns schnell weit fördert, oder weit zurückwirft;

wogegen unser eigenes Mühen und Treiben nur wenig

vermag. Dieses nämlich spielt dabei die Rolle der Ruder:

wenn solche, durch viele Stunden langes Arbeiten, uns

eine Strecke vorwärts gebracht haben, wirft ein

plötzlicher Windstoß uns ebenso weit zurück.

Ist er hingegen günstig, so fördert er uns dermaßen,

dass wir der Ruder nicht bedürfen.

Diese Macht des Glückes drückt unübertrefflich ein

spanisches Sprichwort aus:

gib deinem Sohne Glück und wirf ihn ins Meer.

 

-Arthur Schopenhauer-

-Aphorismen zur Lebensweisheit-

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Trennung der Menscheit

Der moderne Kapitalismus braucht Menschen, die reibungslos und in großer Zahl zusammenarbeiten, die mehr und mehr konsumieren wollen, deren Geschmack jedoch standardisiert, leicht zu beeinflussen und vorauszusagen ist. Der moderne Kapitalismus braucht Menschen, die sich frei und unabhängig fühlen und glauben, keiner Autorität, keinem Prinzip und keinem Gewissen unterworfen zu sein – die aber dennoch bereit sind, Befehle auszuführen, das zu tun, was man von ihnen erwartet….. (E. Fromm)

Religion und Nationalismus sind die einfachsten Formen für die Trennung und Gruppierung der Menschheit. (Majd F.)

Der Wille zu bewirken!

Das Geheimnis, tatsächlich zu bewirken,

daß in eurem Leben etwas funktioniert,

besteht vor allen Dingen

in dem tiefen Verlangen,

das Funktionieren zu bewirken:

dann in dem Glauben und der

Überzeugung, das es funktionieren kann:

dann darin, dieses deutliche, fest umrissene

Vorstellungsbild in eurem Bewußtsein

zu halten und zuzusehen, das es sich

Stück für Stück herausarbeitet,

ohne dabei den leisesten Gedanken

des Zweifels oder der Ungewißheit

aufkommen zu lassen.

(Eileen Caddy)